 |
Wichtige Begriffe von A bis Z aus der Online-Werbung
A
AdClick Diese Messgrösse gibt die Anzahl der Clicks auf ein Banner oder eine andere Online-Werbeform wider.
AdClick Rate Die AdClick Rate bezeichnet das Verhältnis von AdClicks zu Page Impressions. Sie gibt die Effizienz einer Werbung an, dass heisst, wie viele Surfer wirklich auf eine Online-Werbung geklickt haben.
AdGame AdGames sind Werbespiele im Internet. AdGames können zum viralen Marketing beitragen. Bereits gewonnene Spieler empfehlen das Spiel an Freunde oder Kollegen, verbreiten so den Virus der Werbebotschaft und erhöhen so den Traffic auf einer Website.
AdImpressions oder AdRequest AdImpressions geben die Zahl an, wie oft eine Werbeform auf einer Site geladen wurde. Sie dient als Abrechnungsgrösse zwischen Werbeträgern und Werbungtreibenden.
AdMail Werbung, die den User per E-Mail erreicht. AdMails sollten nie ohne Erlaubnis des Empfängers versendet werden (s. Permission Marketing).
AdServer Der Ad-Server ist der Server, der Banner und andere Online-Werbemittel an eine oder mehrere Websites ausliefert.
Affiliate Programme Bei einem Affiliate Programm einigen sich zwei oder mehr Beteiligte über eine Kooperation, die den eCommerce auf ihren jeweiligen Seiten steigern soll. Diese Kooperationen sind in der Regel provisionsbasiert. Kommt also ein User über einen der Partner auf die Website und kauft ein Produkt über das Internet, so erhält der Kontaktvermittler dafür eine Provision. Provisionsvoraussetzungen werden zwischen den einzelnen Partnern individuell abgestimmt.
Applikationswerbeformen Zu den Applikationswerbeformen zählen FreeSMS, Online Games, Messenger, Online Banking, eMail, Webmail, Event Chat, Webchat Sponsoring, eCard Werbung.
B
Banner Banner sind die am weitesten verbreiteten Online-Werbeformen. Sie können statisch oder animiert sein und existieren in verschiedenen Standardgrössen. Banner gibt es unter anderem in den Standardgrössen 468 x 60 Pixel (Full-Banner) und 156 x 60 Pixel (Half-Banner), aber auch als Sonderform, zum Beispiel als Skyscraper (60 x 468 Pixel).
Banner-Tausch, auch Link-Exchange genannt Kooperationspartner tauschen die Banner aus und verpflichten sich zur Aufnahme des Banners des jeweiligen Partners im eigenen Webangebot. Bannertausch ist auch als Rotation realisierbar. Hier werden die Banner allerdings nicht innerhalb eines geschlossenen Angebots getauscht, sondern innerhalb mehrerer eigenständiger Web-Seiten. Die einzelnen Seiten werden miteinander verlinkt und tauschen darüber die Banner aus.
Belegungseinheit Belegungseinheiten sind einzelne zu buchende Bereiche eines Online-Auftritts. Sie können entweder durch eine inhaltliche Rubrik oder durch bestimmte Interessensfaktoren bei Usern definiert werden. (Key-Word-Advertising)
Button Bei dieser Werbeform erfolgt die Platzierung direkt unter der Navigationsleiste. Daher sind Form und Grösse vorgegeben. Der Gestaltung sind nahezu keine Grenzen gesetzt.
C
Cache-Counting Mit diesem Verfahren lassen sich Werbeträgerleistungen ermitteln. Pro Bannerabruf wird ein Zählpixel aus einem Proxy-Server an den Ad-Server geschickt. Dadurch lässt sich die Zahl der tatsächlich abgerufenen Banner messen.
CheckM8 Ist die Bezeichnung für eine Software, die vom israelischen Software-Unternehmen CheckM8 entwickelt wurde. Damit lassen sich in kürzester Zeit ohne grossen Programmieraufwand aufmerksamkeitsstarke Online-Werbekampagnen entwickeln. Alle in einem Werbeformenszenario verwendeten Werbemittel können miteinander kombiniert und in logische, zeitliche und kreative Abhängigkeit zueinander gesetzt werden. Die Software ist unabhängig von Werbeformen, der Zeitaufwand reduziert sich von bislang Wochen auf wenige Stunden.
Click-Through Click-Through bezeichnet das Anklicken eines Werbebanners oder einer anderen Werbeform und den daraus resultierenden Besuch auf der Website des Anzeigenkunden.
Click-Through-Rate Dieser Begriff bezieht sich auf das Verhältnis von AdImpressions und Anklicken der Banner durch die Nutzer. Im Durchschnitt liegt die Click-Through-Rate zwischen einem und zwei Prozent. Bei 100 Ad-Impressions kommt es also demnach zu 1-2 Klicks auf das Banner oder die geschaltete Werbeform.
Content Sticky Ad Das Content Sticky Ad schwebt direkt über dem Content und lässt sich bei Bedarf zuklappen. Scrollt der User auf der Seite nach unten, wandert es mit. Dadurch wirkt es wie eine "Anmerkung" zu einem bestimmten Abschnitt im Content und erhält so besondere Aufmerksamkeit.
Cost-per-Click Dieser Begriff steht für ein Preismodell. Grundlage ist die Anzahl der Nutzer, die auf ein Werbebanner geklickt haben. Die Schaltung der Werbeform kann in der Regel automatisch beendet werden, sobald die gebuchte Anzahl der Clicks erreicht sind. Damit lässt sich das Mediabudget exakt ausnutzen.
Cost-per-Order Cost-per-Order basiert auf der Zahl der Nutzer, die aufgrund der Werbeschaltung auf einer Web-Seite Produkte des Werbetreibenden gekauft haben.
D
DHTML Banner DHTML steht für "Dynamic HTML" und beschreibt eine Vielzahl von Animations- und Interaktionsmöglichkeiten. Der Banner ist frei in der Form, kann sich aus verschiedenen Einzelteilen zusammensetzen und fast beliebig über dem Inhalt der Webseite platziert werden.
E
E-Mercials E-Mercials sind (digitalisierte) Werbespots im Internet. Sie vereinen die Werbevorteile aus TV und Internet: bewegte Animationen, Sound, Film und Text werden wie im TV mit der Interaktivität des Internet kombiniert. Somit entsteht eine Werbeform, die hohe Aufmerksamkeit erzielt und mit der sich die User emotional ansprechen lassen. Darüber können sich die User durch Klick auf das E-Mercial noch intensiver über das beworbene Produkt informieren.
F
Flying Banner Dieses Banner wandert von einer bestimmten Stelle des Browserfensters ausgehend zu seiner endgültigen Position auf der Web-Seite. Ausgelöst wird die Bewegung des Flying Banner zum Beispiel durch den Site-Aufruf oder per Mouse-Over.
Fullbanner Fullbanner oder auch Full-Size-Banner haben die Standardgrösse 468 x 60 Pixel.
H
Halfbanner Halfbanner oder auch Half-Size-Banner unterscheiden sich vom Full-Banner lediglich in der Grösse (156 x 60 Pixel). Die gestalterische Freiheit ist vergleichbar.
HTML-Banner Die Besonderheit eines HTML-Banners ist, dass es Auswahlboxen und Pulldown-Menüs enthalten kann. Dies wird möglich, da HTML-Banner aus HTML-Befehlen bestehen, die in den Quellcode der Seite des Werbeträgers integriert werden. So kann für den User ein deutlicher Mehrwert durch ein Banner entstehen. Es kann ihn mit schnellen Informationen versorgen oder einen Preisvergleich ermöglichen.
I
Interstitials Interstitials haben eine ähnliche Wirkung wie Werbeunterbrechungen im Fernsehen. Sobald der User eine neue Seite oder Rubrik aufruft, wird die Werbebotschaft in das bereits geöffnete Fenster eingeblendet. Erst durch einen Klick oder nach Ablauf von einigen Sekunden gelangt der User dann auf die eigentlich aufgerufene Seite. Interstitials eignen sich besonders für kurze, suggestive Botschaften mit hohem Imagewert. Sie sind in fast jeder Grösse und Form realisierbar. Häufig nehmen sie das gesamte Format des aktuellen Fensters ein. Sie lassen sich zum Beispiel gut bei Download-Prozessen als Zeitüberbrückung einsetzen.
Interactive Movie Das Interactive Movie basiert im Grunde auf dem E-Mercial. Allerdings hat es noch einige Besonderheiten auf Lager: durch mehrere "Hotspots" (interaktive, klickbare Elemente) im Commercial hat der User die Möglichkeit, in eine neue Erlebniswelt einzutauchen. So kann er sich spielerisch in Produktdetails einklinken und gar eine auf das beworbene Produkt abgestimmte Aufgabe (ähnlich einem Online-Game) erfüllen. Es winken kleine Belohnungen wie zum Beispiel die Teilnahme an einem Gewinnspiel.
K
Keyword-Advertising Keyword-Advertising wird vor allem in Verbindung mit Suchmaschinen eingesetzt: Das Bannermotiv oder die Werbeform erscheint abhängig vom gesuchten Begriff auf dem Bildschirm. Über dieses Werbeformat lassen sich Werbebotschaften zielgruppenspezifisch platzieren.
M
Microsites Microsites sind themenbezogene eigenständige Webpräsenzen, die häufig im Rahmen von Promotion-Aktivitäten für die Produktvermarktung genutzt werden. Es sind kleine Websites, die ein bestimmtes Thema haben, das auf verschiedenen Kanälen online wie offline verbreitet werden kann.
Mouse-Move-Banner Ruft der Surfer eine Web-Seite auf, erscheint mit dem Aufbau der Seite direkt neben der Mouse das Werbebanner. Es bewegt sich synchron mit dem Mousezeiger. Ruht dieser einige Sekunden, verschwindet das Banner und erscheint erst wieder bei erneuter Bewegung der Mouse.
Multiple-Link-Banner Dieses HTML-Bannerformat besteht aus mehreren miteinander verlinkten Bildern. So können beispielsweise mit einem Banner verschiedene Flugziele beworben werden, die der Surfer separat aufrufen kann.
N
Nano-Site Nano-Sites lassen sich auch als Mini-Websites beschreiben. Beliebige Verlinkungen sind dabei möglich, wobei der Inhalt in der Werbefläche und nicht in einem neuen Fenster erscheint.
O
Opt-in Dies bezeichnet die Möglichkeit, sich auf einer Website in einen E-Mail-Verteiler einzutragen und so E-Mails nur nach vorheriger Einwilligung zu erhalten.
Opt-out Internetuser verhindern mit dieser Einstellung die Zusendung von Werbemails, indem sie auf der Web-Seite des entsprechenden Anbieters ihre Ablehnung bekunden.
P
Permission Marketing Permission Marketing ist eine Marketingstrategie, die die Zustimmung des Empfängers voraussetzt. Werbebotschaften lassen sich zum Beispiel per E-Mail oder SMS empfangen. Im Vergleich zu traditionellen offline Direkt Marketing Strategien werden auf diesem Wege deutlich höhere Responsequoten erreicht.
Pop-up Die Werbebotschaft wird automatisch in einem eigenen Browserfenster über der Seite geöffnet.
PopUnder Window Wie beim PopUp erscheint ein PopUnder in einem zusätzlichen Fenster. Im Gegensatz zum PopUp jedoch ist es zunächst nur kurz aktiv und legt sich anschliessend unter das Content-Fenster. Erst wenn der User alle übrigen Browserfenster geschlossen hat, bleibt das PopUnder als Überraschung stehen.
Pulldown Sticky Ad Das Pulldown Sticky Ad befindet sich wie das Sticky Ad am rechten Bildschirmrand. Es lässt sich aber im Gegensatz dazu vom User aufklappen.
R
Reporting Reporting bezeichnet einen Leistungsnachweis. Er basiert auf die im jeweiligen Buchungszeitraum erzielten Ad-Impressions, AdClicks sowie der sich daraus ergebenden Klickrate für den geschalteten Werbebanner.
Rich-Media-Banner Rich-Media-Banner integrieren bewegte Bilder, Sound und 3D-Welten im Bannerformat. Rich-Media-Formate sind HTML, DHTML, Java, Flash und Shockwave.
Rotation, auch Banner-Rotation genannt Mehrere Werbebanner rotieren auf ein und demselben Festplatz. Gesteuert wird dieser Umlauf durch den Ad-Server.
Rotary Cursor Die Werbebotschaft wird direkt am Cursor platziert. Sobald der User einen bestimmten Bereich des Browserfensters - zum Beispiel einen aktiven Link - mit dem Mauszeiger berührt, wird die Werbebotschaft sichtbar und bewegt sich im Unterschied zum Mouse-Move-Banner kreisend um den Cursor.
S
Site Presentership Ähnlich wie bei Microsites lassen sich Produkt- oder Unternehmenspräsentationen mit redaktionellen Inhalten eng miteinander verbinden. Beispiel: Neben der aktuellen Produktmeldung kann der Werbetreibende seinen Firmennamen als Banner platzieren. Im Unterschied zu Microsites erscheint bei der Site Presentership der Zusatz "Presented by XX" oder "This site is presented by XX" im Werbemittel.
Sonderwerbeformen Sonderwerbeformen sind unter anderem DHTML-Banner, Sticky Ad, Split Screen, Interstitial, Superstitial, PopUnder, Rotary Cursor und Skyscraper.
Splash Screen Splash Screen bezeichnet ein Werbefenster. Es erscheint vor dem Laden eines neuen Web-Angebotes für kurze Zeit auf der kompletten Bildschirmfläche.
Split Screen Der Split Screen ist eine grosse Werbefläche, die rechts neben der Scrollbar in einem eigenen Frame steht. Sie bleibt auch sichtbar, wenn der User nach unten scrollt.
Skyscraper Skyscraper ("Wolkenkratzer") sind schmale, hochformatige Werbeflächen. Sie lassen sich direkt rechts neben dem redaktionellen Content platzieren.
Standardwerbeformen Zu den Standardwerbeformen zählen Fullbanner, Halfbanner, Navigationsbutton, Pop-up und Textlink.
Sticky Ads Der kleinformatige Banner wird rechts neben der Scrollbar platziert. Er schiebt sich nicht über den redaktionellen Content und bleibt beim Scrollen immer an derselben Stelle stehen.
Streaming Video Ad Dies sind interaktive Werbefilme, die in verschiedene Werbeformen integriert werden können.
Superstitial Superstitials wirken ähnlich wie Interstitials als Unterbrecherwerbung. Ihre Werbebotschaft wird zunächst im Hintergrund in einem grossformatigen PopUp Fenster geladen. Sobald der User eine andere Site oder Rubrik aufruft, erscheint das Superstitial im Vordergrund und startet automatisch.
T
Targeting Dieser Begriff steht für das Versenden von Werbebotschaften an zuvor eindeutig identifizierte potentielle Kunden. Das Targeting funktioniert zum Beispiel bei Freemail-Anbietern, die über einen grossen Pool an personalisierten Usern verfügen.
Textlink Textlinks als Werbeform sind Hyperlinks, die im redaktionellen Umfeld platziert werden. Sie sind vom redaktionellen Inhalt nur durch einen speziellen Hinweis zu unterscheiden.
Transactive Banner Transactive Banner bieten zusätzliche Funktionalität innerhalb der Werbefläche, zum Beispiel durch die Integration von Rückrufservice und Formular-Download.
V
Video-Shop Der Video-Shop baut auf den InternetSpots (E-Mercials) auf und nutzt die "Hotspot"-Technik. Im laufenden Werbefilm kann der User weitere interessante Informationen zu den mit Hotspots belegten Elementen des Commercials erhalten. Beispiel: Produkte werden mit Hotspots versehen. Mit einem Klick lassen sich weitere Informationen wie Preise, verfügbare Farben oder Grössen bis hin zur Produktbestellung abrufen.
W
Webwasher Webwasher ist der Name für einen Filter, mit dem Online-Werbung deaktiviert werden kann. Die Firma Siemens entwickelte diesen Filter.
360° Produktpräsentation Produkte werden hier in einem Popup Fenster mittels 360°-Technik in höchster Bildqualität präsentiert. Das ermöglicht dem User, sich das Produkt von allen Perspektiven anzuschauen und sich so in "3D Manier" zu informieren. Darüber hinaus gelangt der User durch einen einfachen Klick auf das Werbemittel zur Innenansicht des beworbenen Produkts. Auf diesem Weg kann man zum Beispiel das Interieur eines Autos durch die Kombination von 360°- und Zoom-Technik mit allen relevanten Details exakt in Augenschein nehmen - und das ohne einen PlugIn-Download vorzunehmen.
|
 |
|